Turbulenter Nachmittag…
Ein erneuter Doppelheimspieltag der Herren in Barskamp, beide Teams waren bei bestem Frühlingswetter aktiv im heimischen Rund. Am Ende standen unterschiedliche Ergebnisse in verschiedenen Halbzeiten auf dem Programm, welche übergangsweise auf Grund eines wohl glimpflich verlaufenen medizinischen Notfalls aber in den Hintergrund gerieten.
Die eiserne Reserve rang so seinen Kontrahenten an diesem Nachmittag im Vorspiel nieder und für die Erste war danach die Messe recht schnell gelesen. Die Gäste aus Woltersdorf zeigten hierbei vor allem vor dem Seitenwechsel mit einem effizient zielstrebigen Umschaltspiel, wie man ein Spiel auch nach einer guten halben Stunde halbwegs entscheiden kann. Gnadenlos bestrafte man in dieser Zeit jede Lücke oder Unachtsamkeit.
Dieses Thema änderte sich nach der Halbzeit: die Coaches fanden scheinbar die passenden Worte, denn die Hausherren pushen sich und kamen mit Wucht aus der Kabine. Man erspielte sich nun in den folgenden 20 Minuten Chance um Chance… Niemand hätte sich beklagen können, wenn das Spiel ergebnistechnisch nach einer guten Stunde wieder offen gewesen wäre. War es aber nicht, da Barskamp eben nicht diese Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor bewies und so dann auch bei Abpfiff eine recht unschöne Niederlage hinnehme musste. Hört sich bei einem 0:5 komisch an, aber auch die Gäste bestätigten nach dem Spiel, dass das Ergebnis nicht zum Spielverlauf passte. Nützt aber nichts, am Ende zählen eben die Fakten…
Tore:
0:1 Witt (17.)
0:2 Chihadeh (22.)
0:3 Gehrke (30.)
0:4 Trittel (39.)
0:5 Gehrke (78.)
TuS: Grochowski, Anderßon, Schulz, Primus, J.Zimmermann, Steckelberg, Diminoi, Drasdo, Henze, S.Zimmermann, Pries, Pahnke, Steinmetz, Schild.
TuS Barskamp II – SG Elbtal 4:1 (2:0)
Ein packendes Spiel im Mittelfeld der Tabelle und ein Sieg, mit dem der TuS die SG dann auch tabellarisch überholen konnte. Die Barskamper Führung von Michaelis war verdient und der zweite Treffer per Elfmeter durch Kontowski kurz vor dem Seitenwechsel spielte natürlich auch in die blau/weißen Karten. Trotzdem kamen die kampfstarken Gäste nach dem Seitenwechsel schnell zum Anschluss und das Ergebnis wackelte etwas. Aber ein gutes Kollektiv sowie ein Doppelschlag von Schröder kurz vor dem Ende besiegelten den Dreier. Hervorzuheben dabei das 4:1 – ein toller Angriff und eine starke Vollendung per Direktabnahme.
Fazit: Ob positive oder negative Ergebnisse, wichtig ist wie man sie verarbeitet und welche Schlüsse man ableitet. Am Ende gibt es aber wichtigeres als den allseits geliebten Fußballsport, diese Momente werden einem immer wieder mal bewusst… Alles Gute nochmal auf diesem Wege!