TuS Barskamp – VfL Suderburg 2:0 (0:0)

Erste hat die Körner / Zweite agiert zahnlos

Doppelheimspiel in Barskamp, beide Herrenteams waren am heutigen Sonntag gefordert und durften am Ende mit unterschiedlichen Ergebnissen ihren jeweiligen Auftritt beenden. Die eiserne Reserve kam so über weite Strecken gar nicht in den Tritt an diesem Tag, während die Erste ihrer englischen Woche die Sahnehaube mit dem dritten Dreier aufsetzte. Speedy Primus machte hierbei den tortechnischen Unterschied für den TuS in einem insgesamt packenden Spiel gegen Suderburg. Coach Jannik Steckelberg fasste das Spiel bei luenesport.de entsprechend zufrieden zusammen: „Die erste Halbzeit ging von der Spielanlage an Suderburg, sie hatten mehr Ballbesitz und haben uns gut laufen lassen. Ich muss aber auch sagen: Nach 15 Minuten hatten wir zwei hundertprozentige Chancen. Einmal liefen wir allein auf das Tor zu, machen das Tor aber nicht, auch die andere Chance wurde vergeben. Im Laufe der ersten Halbzeit hatte Suderburg noch zwei Chancen, bei denen man sagen muss, davon muss ein Ball rein. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit, ein 2:2 wäre auch gerecht gewesen. In der Pause haben wir ein bis zwei Sachen angesprochen, hatten in der zweiten Halbzeit deutlich mehr Zugriff im Zentrum, haben kompakt und geschlossen verteidigt. Nach einer Ecke sind wir in Führung gegangen. In der 75. Minute hätten wir den Sack zumachen müssen, da liefen wir wieder allein auf den Torwart zu. In der 90. Minute haben wir Gott sei Dank das 2:0 gemacht – und aufgrund der zweiten Halbzeit ist das Ergebnis auch in Ordnung. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir hatten heute ein sehr junges Team, der Altersdurchschnitt lag gefühlt bei 21 Jahren – dafür haben wir es super gemacht!“

Tore:

1:0 Primus (50.)

2:0 Primus (90.)

TuS: Ju.Wendt, Anderßon, Kiesow, Reinhold, Primus, J.Zimmermann, Steckelberg, Drasdo, Henze, Koopmann, Pries, Pahnke, Steinmetz, Huenges.

TuS Barskamp II – Lüneburger Sport-Klub Hansa III 1:4 (0:1)

Ein insgesamt biederer Auftritt der Zweiten, welche den Gast mit dieser Niederlage punktetechnisch hat gleichziehen lassen. Die Ergebniskosmetik von Dohmann kurz vor dem Ende hat Coach Paul Dräger dann bei luenesport.de auch nicht mehr zu einem umfassenden Bericht verleiten lassen: „Heute war der Wurm drin. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und waren gerade mit dem Kopf immer einen Schritt zu langsam. Mund abwischen und weiter!“

Fazit: ein Wechselbad der Gefühle für die am ganzen Nachmittag anwesenden Zuschauer. Das Vorspiel misslang, der Hauptakt gelang dafür um so besser. Beides war insgesamt so nicht vorhersehbar… Willkommen parallel im Herrenpflichtbereich, Piro.

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