VfL Suderburg – TuS Barskamp 2:1 (1:1)

Unerfolgreiche Sonntagstouren…

Beide Barskamper Herrenteams waren heute gefordert und beide hatten gleichermaßen weite Auswärtsfahrten vor der Brust. Leider blieb es bei Abpfiff für beide Mannschaften auch noch bei einem Nullinger, wodurch die Touren dann eher zur Kaffeefahrt avancierten.

Für die Erste ging es so zum VfL Suderburg: ein Bezirksligaabsteiger, welcher nicht wirklich gut in die Saison gestartet war. Aber man startete dafür seinerseits gut in diese Partie und der TuS hatte zu Beginn Mühe, diesem Druck entgegenzuwirken. Die Führung der Hausherren war daher folgerichtig und die Gäste konnten sich parallel von Glück schätzen, dass es nur das eine Tor in dieser Phase war. Aber Barskamp biss sich nach einiger Zeit in die Partie und warf sein Tun und seine Fähigkeiten in den Ring, konnte so dann auch kurz vor der Pause den für sich wertvollen Ausgleich erzielen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich den Zuschauern ein offenes und vor allem kampfbetontes Spiel, mit welchem der Unparteiische leider auf Grund nicht immer konsequenter Entscheidungen mehr und mehr seine Mühe hatte. Und genau ein Geschenk des TuS sollte bei Abpfiff die ergebnistechnisch entscheidende Sequenz gewesen sein. Am Ende stand so trotz aller Bemühungen im naturbelassenen Suderburger Rund eine knappe Auswärtsniederlage auf dem Plan, welche so unterm Strich auch hingenommen werden kann oder natürlich werden muss. Gerne hätte man hier natürlich einen Punkt entführt, aber hätte wäre wenn…

Tore 

1:0 Pipereit (11.)

1:1 Jo.Steckelberg (45.)

2:1 Ziggel (50.)

TuS: Ju.Wendt, Jo.Wendt, Anderßon, Pahnke, Primus, J.Zimmermann, Ju.Steckelberg, Diminoi, Drasdo, Henze, Jo.Steckelberg, Lau, Schild, Kolodziej

MTV Wittorf – TuS Barskamp II 4:1 (2:1)

Für die Zweite ging die Reise zum MTV Wittorf und auch hier setzte es eine Niederlage. Michaelis schoss seine Blau/Weißen zwischenzeitlich zum Ausgleich, über die gesamte Spielzeit war jedoch an diesem Tag eher wenig zu holen. Coach Paul Dräger war im Interview verständlicherweise etwas kleinsilbriger: „Heute hat schlichtweg insgesamt die Motivation und die Spannung gefehlt. Vor dem Seitenwechsel sah das Ganze noch ganz gut aus, in der zweiten Halbzeit sind wir dann jedoch gar nicht mehr ins Spiel gekommen… Was soll`s, Mund abwischen und weitermachen.“

Fazit: Niederlagen gehören eben dazu, auch wenn das heutzutage nicht mehr immer normal scheint. Man muss nur draus lernen… Lernen könnte irgendwie auch die Suberburger Fraktion am Stehtisch in der zweiten Reihe, durch wessen unsachlich pöbelnde Art und Weise ein sympathischer Verein leider tatsächlich ein Stück weit unsympathischer geworden ist.

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